Trainingslager 2017

Was als schöne Idee vor 7 Jahren begann, ist mittlerweile für die Athleten als auch für die Trainer der Brachter Leichtathleten als Programmpunkt im jährlichen Trainingsplan nicht mehr wegzudenken. 4 Tage lang stand das Wohlergehen der Kids im Mittelpunkt. Neben intensiven Trainingseinheiten, welche sich vom regulären wöchentlichen Trainingsprogramm durch Intensivität aber auch Individualität und Kreativität abheben, kommen Spaß und  Abenteuer nicht zu kurz.

Das Trainingslager 2017 für die Brachter Leichtathletik-Kids im Alter zwischen 12 und 16 Jahren fand vom 25. – 28.06. in Schermbeck, in der Gemeinde Wesel statt. Das Selbstversorgerhaus bietet durch seine außergewöhnliche Lage auf einem weitläufigem Waldgrundstück und dem nahegelegenem Sportplatz mit Rundlaufbahn und dem gut zu erreichendem Schwimmbad zahlreiche Möglichkeiten für Trainingseinheiten zur Verbesserung von Ausdauer, Koordination aber auch Kraft und Schnelligkeit.

Leichtathletiktraining, unter Hinzuziehung  der natürlichen Gegebenheiten, aber auch dem Nutzen von moderner Technologie, wie bei  der „Koordinatenrunde“ mit Hilfe von Handy-GPS sind ein Bestandteil des Trainingslagers. Die Förderung der sozialen Komponenten der Gemeinschaft ist der andere Teil. Das gemeinschaftliche Miteinander, bei dem „Groß“ und „Klein“ nur miteinander ihre Ziele erreichen können und Hand in Hand „arbeiten“, die Selbstverständlichkeit, mit der jeder einzelne seinen Teil zur Gemeinschaft beiträgt, ist die Belohnung für Teilnehmer und Trainer.     

Die Trainingstage starten mit einem gemeinsamen Frühstück und enden, nach gemeinsamem Abendessen, welches von den Kids selber zubereitet wird, mit Quizshows und Spielerunden am Lagerfeuer. 

Wir bedanken uns bei unseren Kids, deren Eltern, unseren Sponsoren Bäckerei Kamps in Bracht und der Metzgerei Ambaum sowie unserem Vorstand, die dazu beigetragen haben, dass auch das 7. Trainingslager der Brachter Leichtathleten wiedermal ein voller Erfolg war. Danke!

Das Trainerteam der TSF Bracht Leichtathleten Kinder und Jugend                                                                                             

Axel, Ursula, Isabelle und Britta

 

Trainingslager 2015

von Christina Lehnen:

Am Donnerstag den 04.06.2015 fuhr die Leichtathletik Gruppe vom TSF-Bracht zum vierten mal mit 24 Kindern und vier Trainern ins Trainingslager. Um 10:00 Uhr ging es dann endlich los, mit voller Vorfreude fuhren wir Richtung Hauset in Belgien. Als wir dann um 11:45 Uhr in Hauset ankamen, wurden die Zimmer aufgeteilt und alle haben ihre Betten bezogen.

Danach ging es erst mal raus zum spielen, denn hinter dem Haus war eine große Wiese und das Wetter war super.

Wir haben uns aus der Kiste mit den Spielsachen etwas genommen und sind auf die Wiese gegangen.Gegen 14:30 Uhr gab es dann unser erstes gemeinsames Mittagessen.

Nachdem wir alle satt waren, gingen wir gemeinsam in den Wald und haben dort mehrere Runden „Grosse Humsa“ gespielt.

Als es Zeit wurde fürs Abendessen, gingen wir wieder in unser Haus. Wie bei jeder Mahlzeit haben drei bis vier Kinder mit einem Trainer zusammen das Essen zubereitet und die anderen sind raus spielen gegangen.Um 18:30 Uhr haben wir dann gemeinsam gegessen.Nach dem Essen fanden wir uns dann alle zum Abendprogramm im Gemeinschaftsraum zusammen.

Wir haben ein Sportquiz gespielt und danach um 23:00 Uhr gingen wir ins Bett. 

Am Freitag wurden wir Kinder um 8:30 Uhr geweckt damit wir um 9:00 Uhr gemeinsam frühstücken konnten. Um 10:30 Uhr ging es dann auch schon los zum Sportplatz für unsere erste Trainingseinheit. Auf dem Sportplatz angekommen, begann unser Training mit einer runde „FAN-Schnick-Schnack-Schnuck“ als WUP (warming up).

Anschließend ging es mit einem Mannschafts-Wettkampf weiter.


Nach der ersten Trainingseinheit hatten wir alle tierischen Hunger und Durst, denn es war sehr warm und unser Mittagessen fand auf dem Sportplatz statt. Jeder hatte sich am Morgen ein Lunch-Paket gepackt. Nach dem Essen ging es weiter mit der zweiten Trainingseinheit diesmal wurden wir nach Alter in Gruppen eingeteilt um altersgerechtes Training zu machen.Beim Training passierte leider ein trauriger zwischenfall denn Simon rutschte unglücklich aus und brach sich seinen Arm.Er konnte nicht weiterhin am Trainingslager Teinehmen, weil er noch am selben Abend operiert wurde. Gegen 18:00 Uhr waren wir wieder am Haus angekommen und um 18:30 aßen wir gemeinsam zu Abend. Als Abendprogramm haben wir diesmal ein Vertrauensspiel gespielt.

Im Anschluss daran sind  die etwas jüngeren schon ins Bett gegangen und die Älteren haben mit den Trainern noch zwei runden Werwolf gespielt. Nun gingen auch die Übrigen Kinder ins Bett.

Am Samstag wurden wir wie am Tag zuvor um 8:30 Uhr geweckt und haben anschließend gemeinsam gefrühstückt.

Nach dem Frühstück haben wir unsere Schwimmsachen gepackt, denn wir sind an dem Tag in ein Schwimmbad gefahren. Als alle Sachen gepackt waren fuhren wir los Richtung Schwimmbad.Wir verbrachten den ganzen Tag im Schwimmbad dort gab es zwei Rutschen, einen Whirlpool und ein großes Wellenbad.

Alle hatten großen Spaß! Als wir um 18:30 Uhr wieder am Haus ankamen, haben wir wieder zusammen gekocht und zu Abend  gegessen. Im Anschluss begann unser letzter Abend in Hauset, wir haben uns im Gemeinschaftsraum die Bilder von den letzten drei Tagen angeschaut und danach noch zusammen eine Runde Werwolf gespielt.Um 23:30 fielen alle Kinder todmüde ins Bett.

Der Sonntag war nun unser letzter Tag in Hauset wie an jedem Morgen standen wir um 8:30 Uhr auf und  frühstückten gemeinsam. Anschließend gingen wir zusammen in den Wald. Diesmal stand eine Ausdauereinheit auf dem Programm. Nachdem wir ziemlich geschafft um 13:00 Uhr wieder im Haus ankamen gab es wie gewohnt Mittagessen. Nun mussten wir auch schon Sachen Packen und das Haus aufräumen.

Nachdem um 16:30 Uhr alle gepackten Koffer und Taschen in den Autos verstaut waren und das Haus sauber war, machten wir uns auf den Heimweg nach Bracht.

Ein goßes Dankeschön geht an die Sponsoren Joosten's Obst- und Gemüselädchen, Bäckerei Lehnen und Metzgerei Giebeln, die unser Traningslager „kulinarisch“ unterstützt haben.
A
ußerdem ein großes Dankeschön an das Autohaus Schouren und der TSF Bracht Fußballjugend für die geliehenen Busse und unserem Verein, der uns finanziell unterstützt hat. 

Trainingslager 2014

12.-15. April 2014

Belgien, Hauset

 

 

 

 

„Shake Banana, shake shake Banana“

 

Am Samstag, den 12.04.2014 starteten drei Bullis und ein Pkw aus Bracht in Richtung Hauset in Belgien. Der Startschuss zum dritten Trainingslager der TSF Bracht Leichtathletikabteilung. Zum ersten mal ging es für die 24 Teilnehmer und vier Leiter ins Nachbarland Belgien, um dort das Pfadfinderhaus Hauset zu beziehen.

 

Gemütlichkeit statt Komfort war der erste Eindruck des Selbstversorgerhauses. Urige Zimmer, eine gut ausgestattete Küche, aber auch nur zwei Duschen standen den Brachtern für die folgenden vier Tage zur Verfügung. Doch der angrenzende Wald und die tolle Spielwiese entschädigten für vieles und gaben den Teilnehmern viel Freiraum für Aktivitäten in der Natur.

 

Die gemischte Gruppe von 7 Jungs und 17 Mädchen im Alter von 9 und 16 Jahren brachten gute Stimmung und eine Menge Euphorie mit. Viele waren bereits Trainingslager erprobt und so lebte sich die Gruppe schnell ein.

 

                                               „Schmuggeln, flüchten, fangen, durchsuchen“

 

Nach kurzer Einstimmung und einer Stärkung ging es in den Wald zum Schmugglerspiel. Zwei Gruppen, aufgeteilt in Schmuggler oder Polizisten versuchten die Schmuggelware wie Falschgeld oder Drogen über die Grenze zu bringen, bzw. dies zu verhindern. Das unwegsame Gelände stellte hier eines der größten Hindernisse dar, so dass schnell die ersten Narben den Einsatz der Spieler dokumentierten. Immer kreativer wurden die Verstecke der Schmuggler um die Ware sicher ans andere Ende des Spielfelds zu bringen. Nach 20 Minuten durften die Polizisten dann zeigen, dass auch in ihnen kleine Schmuggler steckten, so wurden die Rollen getauscht und versucht, die gesammelten Erfahrungen für sich zu nutzen.

 

„Wir haben 100 Leute befragt, nennen sie etwas…“

 

Am Abend stand dann der Spielshowklassiker „Familienduell“ auf dem Plan. Im Wettstreit um die heiß begehrten Preise traten die Familien Schulze, Stromberg, Toastbrot und Pudding bei der nicht jedem bekannten Quizshow gegeneinander an.

 

Nach den klassischen Regeln traten in je drei Runden zunächst Familie Pudding gegen Familie Schule und die Toastbrots gegen Familie Stromberg an.

Im ersten Spiel konnten sich die Puddings knapp durchsetzten und trafen im Finale auf Familie Toastbrot die das zweite Halbfinale für sich entscheiden konnten.

 

Das Finale war an Spannung kaum zu überbieten. Familie Toastbrot kam besser ins Spiel und durfte zunächst die erste Runde spielen. Auf die Frage „Nennen sie eine Leichtathletikdisziplin“ konnten nach drei Fehlversuchen jedoch alle Punkte gestohlen werden, was mit der letzten noch fehlenden Antwort  „Speerwurf "  der Familie Pudding dann auch gelang. In der zweiten Runde startete dann Familie Pudding und musste Superhelden suchen. Nach drei richtigen Antworten aber auch drei Fehlversuchen kam dann Familie Toastbrot an die Reihe und konnte ebenfalls die Punkte mit der Antwort Hulk stehlen.

In der dritten und letzten Runde konnte sich dann Familie Pudding doch noch durchsetzen und stand somit als Sieger fest. In der Zusatzrunde traten dann Mama (Christina) und Papa (Maximilian) Pudding an und konnten die 200 verlangten Punkte durch mehrere Topantworten erlangen. Selbst die bereits geschlagenen Gegner waren begeistert und feierten die Sieger mit Ovationen.

 

Erschöpft aber zufrieden konnte schnell die Nachtruhe hergestellt werden, so dass alle für den nächsten Tag fit waren.

 

 

„Sportwettkämfe in Entenhausen“

 

Am Sonntag ging es in Entenhausen hoch her. Ziehen, drücken, springen, werfen, kämpfen - im Teamwettstreit  traten die Teams um Mickey, Guffy, Kater Karlo, Dagobert, Donald und Gundula Gaukel gegeneinander an. Ziel war es, möglichst viele Sterne in verschiedenen Teamwettbewerben gegen die anderen Mannschaften zu erspielen. Neben den üblichen Anforderungen wie Kraft, Ausdauer, Geschick und Schnelligkeit stand vor allem Teamfähigkeit im Vordergrund um die Sterne in klassischen Spielen wie Tauziehen, 10er-Ball oder Huckepacklauf zu ergattern. Eine besondere Herausforderung stellen jedoch die eher unbekannten Spiele wie Sumoringen oder „Indiakaball hochhalten“ dar. Nach spannenden und hart umkämpften Partien konnte sich letztendlich das Team Kater Karlo nach einer furiosen Aufholjagd vom letzten Platz doch noch als Sieger feiern lassen.

Nach einer entspannten Pause ging es am frühen Nachmittag noch mit einer Konditionseinheit  in Form einer Biathlonstaffel weiter. Jeder Läufer wurde hierbei drei mal ins Rennen geschickt und konnte froh sein, wenn er an der Wurfstation die Hütchen traf um nicht noch Strafrunden laufen zu müssen. Trotz des anstrengenden Vormittags zogen alle gut mit und zeigten ihre Laufstärke. Als sich bereits alle auf den Feierabend freuten guckten einige nicht schlecht, als sie noch zu einer letzten Biathlon-Sprintstaffel antreten mussten, die den rundum gelungenen Tag am Sportplatz ausklingen ließ.

 

 

„Mein Name ist Bond, James Bond“

 

Am zweiten Abend stand große Spannung auf dem Programmplan. Alle Kinder wurden zu einer Agentenausbildung eingeladen. In mehreren „Unterrichtsfächern“ wurde den Agenten-Anwärtern das kleine ein mal eins der Geheimagenten beigebracht. Zunächst musste ein Mordfall in der Disco gelöst werden, eine Aufgabe die von den jungen Teilnehmern ohne Probleme gelöst werden konnte. Auch die Prüfung des Schmeck- und Tastsinns war für alle Beteiligten eine lösbare Aufgabe, so dass man dem Ziel schnell ein Stückchen näher kam. Als es dann zum Verhör ging und weder „Ja, Nein, schwarz oder weiß“ gesagt werden durfte wurden die Jung-Agenten doch noch vor eine schwere Aufgabe gestellt, die nach ein wenig Übung dann aber auch gelöst werden konnte. Nachdem die Ausbilder den Leistungsstand der Schüler für gut befunden hatten, konnte das erlernte in einer Abschlussprüfung angewandt werden.

Verschiedene Aufgaben mussten erfüllt, Hinweise kombiniert und Rätsel gelöst werden um das Ziel zu erreichen. Der letzte Hinweis führte die Gruppe zu nächtlicher Stunde in den dunklen Wald, die letzte große Prüfung. Mit Taschenlampen musste der Ausbildungsleiter zwischen den dunklen Tannen gefunden werden, was nach einer spannenden Nachtwanderung durch das Unterholz dann auch gelang. Jeder erhielt für die bestandene Prüfung einen persönlichen Agentenausweis und eine Taschenlampe.

 

 

„Pack die Badehose ein, nimm dein kleines Schwesterlein…“

 

…und dann nichts wir raus zum Aquana nach Würselen wo wir unseren vorletzten Tag verbrachten. Nachdem sich alle ein großes Lunchpaket gepackt hatten konnte es losgehen. Im Schwimmbad angekommen war schnell klar, die Reifenrutsche ist das große Highlight des Tages. Aber auch die schwarze Rutsche und der stündliche Wellengang begeisterte die gesamte Gruppe. Doch auch die Trainer mussten als Spielgerät herhalten und wurden als Kletterbaum genutzt.

Auch nach sechs Stunden Aufenthalt waren die Kinder kaum aus dem Becken zu kriegen. Nur die Aussicht auf leckere selbstgemachte Pizza im Haus konnte dann auch den letzten Planscher überzeugen.

 

 

„Ein bisschen Spaß muss sein…“

 

Nach der Stärkung am Abend und insgesamt 20 Blechen Pizza wurde dann die Karaokemaschine angeschmissen. Jeder der wollte konnte im Duett oder in der Gruppe zum kleinen Star auf der Bühne werden. Louisa und Christina trauten sich mit „99 Luftballons“ als erstes Team auf die Showbühne und zeigten, dass in ihnen eine kleine Nena steckt. Absolutes Highlight des Abends war aber Julia, die den ABBA-Hit Dancingqueen nicht nur grandios sang, sondern auch noch mit einer tollen Tanzeinlage unterlegte. Schnell war zu erkennen, dass dies nicht ihr erster Auftritt war und sie unser nächstes Supertalent werden könnte. Denn beim Disney-Classiker Aladdin, den sie gemeinsam mit ihrer Schwester Alina sang wurde es dann noch richtig romantisch. Nachdem alle Mädchen ihre Lieblingssongs gesungen und das Publikum begeistert hatten und auch die schrägen Töne gefeiert wurden, konnte zum krönenden Abschluss auch Simon als einziger Junge davon überzeugt werden sich das Mikro in die Hand zu nehmen, er sang gemeinsam mit seinem Trainer Axel den Partyhit „Ein bisschen Spaß muss sein“. Superstars werden die beiden wohl nicht mehr, aber eine Menge Spaß hatten alle und nur das zählte an diesem Abend.

 

 

"Puzzeln, Denken, Rechnen... und immer wieder laufen..."

Nachem die Zimmer geräumt und das Haus durch die Kids vorbildlich aufgeräumt wurde, ging es zur letzten Trainingseinheit im diesjärigen Trainingslager. In Form eines Orientierungslaufes mussten insgesamt 4 mal 4 Aufgaben von je 4 Teams, bestehend aus 6 Teammitgliedern, erfüllt werden.

Für alle Teams gleich, jedoch in unterschiedlicher Reihenfolge, wurden Fragen rund um unsere Unterkunft und die Zeit im Trainingslager beantwortet.

Damit nicht nur der Kopf sondern auch die Beine genutzt wurden, ging es dabei immer wieder hoch in den Wald und zurück zum Haus.

Müde und erschöpft, aber auch durchaus zufrieden und hungrig bis unter beide Arme kehrte dann auch das letzte Team zur Unterkunft zurück und alle gemeinsam sorgten dann dafür, dass  aber auch kein Krümel von all den leckeren Dingen übrig blieb, mit denen wir noch 3 Tage zuvor die Küche gefüllt hatten.

 

Alles in allem können wir auf ein tolles drittes Trainingslager der TSF Bracht Leichtathletikabteilung zurück blicken. Zu dieser tollen Veranstaltung haben sowohl Trainer als auch Teilnehmer beigetragen, die einfach super zusammen harmonierten und hoffentlich auch in der Zukunft tolle gemeinsame Fahrten erleben werden.

 

Ein weiterer Dank geht an alle Sponsoren die uns diese Fahrt in diesem Rahmen erst ermöglicht haben. Vielen Dank an Joosten´s Bauern- und Floristiklädchen, Kamps Backshop und die Metzgerei Giebeln für die großzügigen Lebensmittelspenden, den Gemeindewerken Brüggen und der Volksbank Viersen für die tollen Sachpreise, Autohaus Schouren und der TSF Bracht Fußballjugend für die geliehenen Busse und unserem Verein, der uns finanziell unterstützt hat.


Ganz besonderer Dank gilt der Nettetaler Fliesenwelt, die uns mit Trainingslager-T-Shirts für die gesamte Gruppe ausgestatten haben.

 

Allen hiermit noch mal ein ganz großes Dankeschön!

 

 

 

 

Trainingslager 2013

Strategierennen, Wurfgolf und Whirlpool

Ein Bericht von Judith Gaßner

Vom 23.03. – 26.03.2013 waren wir, die TSF Bracht - Leichtathletikgruppe, mit 19 Kindern und 3 Trainern zum zweiten Mal im Trainingslager. Wie im letzten Jahr waren wir im Selbstversorgerhaus St. Josef in Borschemich untergebracht. Am Samstag trafen wir uns alle um 10.00 Uhr am Sportplatz und fuhren in Fahrgemeinschaften los.

In Borschemich angekommen, wurden als erstes die Zimmer verteilt. Nach dem Mittagessen hatten wir unsere erste Trainingseinheit, einen Strategielauf auf dem Sportplatz. Es gab eine kurze schwere Runde und eine lange leichte Runde. Wir wurden in Dreiergruppen eingeteilt und hatten eine halbe Stunde Zeit, so viele Runden wie möglich zu laufen. Für jede geschaffte Runde bekamen wir ein Gummiband, das wir uns um den Arm machen mussten. Zum Schluss wurde ausgerechnet, welche Gruppe die meisten Runden hatte. Danach joggten wir zurück zum Haus, wo es eine Dusche und Abendessen gab. Nach ein bisschen Freizeit hatten wir das Abendprogramm. Wir spielten die perfekte Minute. Das ist ein Spiel, was aus vielen kleinen 1-Minute-Spielen besteht. Am Anfang bekamen alle vier Gruppen einen Luftballon, der während des ganzen Spiels nicht platzen durfte, da man ihm am Ende noch brauchte. Ein Spiel war zum Beispiel „Marshmallows stopfen“, die Gruppe, die sich die meisten Marshmallows in den Mund stopfen konnte, bekam 4 Punkte.

Am zweiten Tag wurden wir um halb 9 geweckt und um 9 Uhr gab es Frühstück. Danach hatten wir unsere zweite Trainingseinheit, einen Koordinationsparcour auf der Wiese hinterm Haus. Es wurden viele kleine Stationen aufgebaut, jeweils zwei zur Reaktionsfähigkeit, zur Orientierungsfähigkeit, zur Differenzierungsfähigkeit und zur Gleichgewichtsfähigkeit. Die Teams bestanden jeweils aus zwei Leuten. Die Gewinner durften direkt im Anschluss beim Mittagessen helfen, die Verlierer mussten mit aufräumen.

Nachmittags bauten wir einen Trail durch den kompletten Garten. Als erstes liefen wir eine Runde, so schnell wir konnten, auf Zeit, danach durfte man sich aussuchen, ob man fünf oder sechs Runden auf Zeit läuft. Anschließend gingen wir rein und machten in der Kapelle ein Stabilisationstraining. Nach dem Duschen, Abendessen und etwas Freizeit ging es mit dem Abendprogramm weiter: „Das Trainingslager Quiz 2013“. Wir wurden in Teams eingeteilt und mussten Fragen in verschieden Kategorien beantworten. Das Team, das als erstes die richtige Antwort geben konnte, bekam die angegebene Punktezahl.

Am dritten Tag fuhren wir mit dem Bus nach Erkelenz zum Schwimmbad. Dort konnten wir für unser Sportabzeichen schwimmen. Außerdem gab es dort Rutschen und einen Whirlpool. Als wir wieder im Haus waren, gab es Abendessen. Danach sahen wir uns alle bis dahin gemachten Fotos und Videos an. Da dies nicht so lange dauerte, konnte man sich aussuchen, ob man danach noch mit in Kapelle gehen wollte, um ein paar Entspannungsübungen mitzumachen oder nicht. 

Am vierten und letzten Tag mussten wir unsere Taschen noch vor dem Frühstück packen und unsere Zimmer aufräumen. Nach dem Frühstück hatten wir unsere letzte Trainingseinheit auf dem Sportplatz: „Wurfgolf“. Wir wurden in Dreierteams eingeteilt und es gab sechs Stationen, an denen wir mit verschiedenen Wurfgeräten in die Löcher bzw. Eimer werfen mussten. An manchen Stationen durfte man bestimmte Wurfgeräte nur einmal benutzen, so wurde es etwas schwieriger. Nach jeder fertigen Station mussten wir die Anzahl unserer benötigten Würfe aufschreiben. So konnte man am Ende sehen wer gewonnen hatte. Nach dieser Trainingseinheit machten wir noch ein paar Gruppenbilder und joggten zum Haus zurück.

Als wir wieder im Haus waren, gab es Mittagessen und danach eine Schuhreflexion. Es standen mehrere Hütchen hintereinander in einer Reihe, von „super gut“ bis „super schlecht“ sortiert. Dann fragten uns die Trainer, wie wir zum Beispiel das Trainingslager insgesamt fanden und wir mussten unseren Schuh dort hinlegen, wie wir das Trainingslager fanden – natürlich super gut! ;-) Um 17.00 Uhr wurden dann alle abgeholt und fuhren wieder nach Hause. Das war unser Trainingslager 2013.

Trainingslager 2017

Trainingslager 2015